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Bielefeld, Leineweber, Ravensberg – wie unsere Stadt entstand

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Bielefeld, Leineweber, Ravensberg – wie unsere Stadt entstand

 

Unser Bielefeld

Der Name Bielefeld entstand nicht, wie vielleicht gedacht, abgeleitet von „Acker“, sondern von der alten Bedeutung „Feld“= alte Bezeichnung für flache Ebene. Das Wort „Biele“ ist weniger eine Person oder Gewässername, sondern vielmehr die semantische Bedeutung für spalten, trennen, schlagen. Bielefeld ist entstanden, da der Teutoburger Wald an diesem Punkt eine sogenannte „Spalte“ aufweist, ein idealer Durchgang von Süd nach Nord. Findet man das Wort Biel in anderen Zusammenhängen wie z.B. Bielstein wieder, so ist dies eine Spalte im Gebirge bzw. ein Steinbruch.

Bielefeld ist von Nord nach Süd in drei Naturräume unterteilt. Der Norden mit dem Ravensberger Hügelland, welches auch zum niedersächsischen Bergland gezählt wird. Südlich der Stadtmitte ein Streifen, der zum Teutoburger Wald gehört. Der Süden der Stadt jedoch gehört zur flachen westfälischen Bucht. Die Senne fühlt sich hier zu Hause. Der Bielefelder Pass, das Tal, welches quer durch den Teutoburger Wald verläuft, verbindet Norden und Süden der Stadt miteinander.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ravensberg

Sehenswürdigkeiten sind vor allem die Sparrenburg, der Ravensberger Park und das Leineweber-Denkmal. Doch welchen geschichtlichen Hintergrund weisen unsere Wahrzeichen auf? Tatsächlich beginnt hier alles im Jahr 1214, in der die Stadt Bielefeld in der Grafschaft Ravensberg lag. Sie sollte die Südgrenze sichern und wurde so zum Hauptort für den Durchgang durch den Teutoburger Wald und die Kreuzung mehrerer Handelsstraßen. Da der alte Markt das Zentrum des Ortes war, wurde hier die bis heute bekannte Altstädter Nicolaikirche erbaut.

Die heutige Sparrenburg wurde um 1240 als Residenz des Grafen und Sicherung des Passes erbaut. Der Ravensberger Park bekam somit durch die Grafschaft Ravensberg seinen Namen und ist bis heute Wahrzeichen und Ort vieler toller Gebäude der Stadt. Ebenso der Ravensberger Spinnerei. Im 17.Jahrhundert begann hier der Aufstieg des Bielefelder Leinengewerbes. Die Produktion von Garn und Leinen hatte im Umland von Bielefeld ihren Schwerpunkt. 1854 wurde die Spinnerei gegründet, hier liefen bis zu 20.000 Spindeln gleichzeitig. Durch den Strukturwandel in den 1960er Jahren musste die Spinnerei den Betrieb stark einschränken, ´74 komplett schließen. Dank einer Bürgerinitiative steht die Spinnerei heute noch im Ravensberger Park und darf sich, unter Denkmalschutz, mit der Volkshochschule in der Stadt präsentieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leineweber

Das Leinengewerbe ist bis heute noch namhaft in unserer Stadt Bielefeld, das Leineweberdenkmal erinnert daran. Tatsächlich stand ein ehemaliger Leineweber aus Jöllenbeck Anfang des 20.Jahrhunderts dafür Modell. Jedes Jahr wird hier der Leinewebermarkt gefeiert. Auch unser DSC Arminia Bielefeld wirbt mit dem Schriftzug Leineweberstadt.

Doch nicht nur der Ravensberger Park trägt den Schriftzug der gleichnamigen Stadt, auch unsere eigene Brauerei der Stadt mit dem Namen Ravensberger Brauerei. Das sogenannte Flutlicht-Bier wird in den Super- und Getränke Märkten weit vermarktet. Ab diesem Jahr unter Namensänderung mit einem ortansässigen Bier namens BIELEFELDER zu erwerben.

Komm nach Bielefeld und tauch in die Geschichte der Stadt ein. Ein Spaziergang durch den Ravensberger Park, ein Besuch des Leineweber-Denkmals oder ein Rundgang durch das Bielefelder Wäschemuseum. Viele Facetten stehen für dich bereit. Großartige Angebote für ihre Übernachtung haben wir ebenso vorbereitet!

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Grüße

eure Carla